Erdnussbutter und Marmelade. Batman und Robin. Makkaroni und Käse. Was haben alle diese berühmten Duos gemeinsam? Ganz einfach: Einzeln funktionieren sie zwar schon gut, doch erst zusammen entfalten sie ihr volles Potenzial. Das gilt auch für das Power-Duo von Propeller – AeroPoints und Propeller PPK.
Nicht ohne Grund bezeichnete das renommierte amerikanische Fachmagazin „Engineering & Mining Journal“ Propeller PPK bereits im Jahr 2021 als Goldstandard unter den drohnenbasierten PPK-Lösungen. Einen wesentlichen Beitrag dazu leisten unsere intelligenten Bodenpasspunkte.
Doch was genau macht die Kombination aus AeroPoints und PPK so besonders? In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, wie die beiden Technologien zusammenarbeiten und wie Sie damit einen einfachen, effizienten und hochpräzisen Workflow für Ihre Drohnenvermessungen etablieren können.

Was sind AeroPoints?
AeroPoints sind intelligente, GPS-gestützte Bodenpasspunkte von Propeller. Sie ermöglichen eine ebenso hohe Präzision wie die herkömmliche Bodenkontrolle, allerdings mit deutlich weniger Zeit- und Kostenaufwand.
Gleichzeitig sind AeroPoints äußerst vielseitig einsetzbar: Sie können als Bodenpasspunkte, Kontrollpunkte oder sogar als Basisstationen verwendet werden. In Kombination mit einer beliebigen RTK-fähigen Drohne ermöglichen sie die Nutzung des PPK Workflows von Propeller. Nach Abschluss des Drohnenflugs müssen Sie den AeroPoint lediglich in Reichweite eines WLAN-Netzwerks bringen, um die erfassten GPS-Daten auf unsere cloudbasierte Plattform hochzuladen.
Im Vergleich zur herkömmlichen Bodenkontrolle bieten AeroPoints zahlreiche Vorteile, insbesondere in Bezug auf Benutzerfreundlichkeit, Flexibilität, Zeitersparnis und Konnektivität.
Anstatt Bodenpasspunkte manuell mit einer GNSS-Basisstation und einem Rover zu bestimmen, platzieren Sie einfach einen AeroPoint innerhalb Ihres Fluggebiets auf dem Boden und schalten ihn ein. Fliegen Sie Ihre Drohne anschließend mindestens zehn Minuten lang über das zu vermessende Gelände – und das war’s schon! Nach dem Hochladen und Verarbeiten der Daten erhalten Sie präzise Vermessungsergebnisse bei einem deutlich geringeren Zeitaufwand.
Auf den meisten Baustellen reichen bereits ein einziger AeroPoint und ein zehnminütiger Drohnenflug aus, um die Bodenkontrolle und eine herkömmliche Vermessung zu ersetzen. Wenn Sie diesen einfachen Ablauf nun mit dem wiederholten manuellen Einmessen von Bodenpasspunkten vergleichen, werden Sie schnell erkennen, warum unsere Kunden AeroPoints so schätzen.

Was ist PPK?
PPK steht für „Post-Processing Kinematic“ und bezeichnet einen Workflow zur nachträglichen Korrektur von Positionsdaten. Dabei handelt es sich nicht um eine eigenständige Hardware. Mithilfe einer RTK-fähigen Drohne werden sowohl Luftaufnahmen als auch GPS-Daten erfasst. Zusätzlich dient eine Basisstation oder ein anderer bekannter Referenzpunkt dazu, die Aufnahmen präzise zu verorten. Nach Abschluss des Drohnenflugs werden die Positionsdaten der Drohne anhand dieser Referenzdaten korrigiert.
Im Vergleich zur RTK-Drohnenvermessung bietet PPK mehrere entscheidende Vorteile:
- Keine permanente Verbindung erforderlich: Während des Drohnenflugs muss keine aktive Verbindung zwischen der Drohne und der Basisstation bestehen.
- Flexible Referenzdaten: Ein AeroPoint kann in Verbindung mit dem Propeller Corrections Network oder selbst bereitgestellten RINEX-Beobachtungsdaten verwendet werden. Dadurch sind weder eine eigene GNSS-Basisstation noch eine über mobile Daten bereitgestellte NTRIP-Korrekturquelle erforderlich.
- Weniger Fehlerquellen: Da die Positionsdaten erst nach dem Flug korrigiert werden, entfällt die Abhängigkeit von einer durchgehend stabilen Echtzeitverbindung.
- Hohe Genauigkeit und Zuverlässigkeit: Der PPK-Workflow ermöglicht präzise und zuverlässige Ergebnisse in Vermessungsqualität.

Wie funktionieren AeroPoints und PPK zusammen?
Mit Propeller PPK können Sie eine präzise Drohnenvermessung in nur wenigen einfachen Schritten durchführen:
- AeroPoint(s) platzieren: Positionieren Sie einen oder mehrere AeroPoints auf dem Boden in Ihrem Fluggebiet und schalten Sie diese ein.
- Drohnenflug durchführen: Starten Sie Ihren vorprogrammierten Drohnenflug und befliegen Sie das zu vermessende Gelände mindestens zehn Minuten lang.
- Daten hochladen: Sammeln Sie nach Abschluss des Drohnenflugs Ihre gesamte Hardware wieder ein und laden Sie die erfassten Daten über eine WLAN-Verbindung hoch.
Und das war’s schon! Unser Team übernimmt die anschließende Datenprozessierung für Sie. Sie erhalten innerhalb von 24 Stunden nach Ihrem Drohnenflug einen vollständigen und präzisen Datensatz – ganz ohne manuelle Verarbeitung Ihrerseits.
Anschließend steht Ihnen eine aktuelle 3D-Karte Ihrer Baustelle zur Verfügung. Damit können Sie unter anderem präzise Volumenberechnungen und zahlreiche weitere Messungen sowie Analysen durchführen, um fundierte Entscheidungen für Ihr Erdbauprojekt zu treffen.
Welche Vorteile bietet die Kombination aus AeroPoints und PPK?
Die Kombination aus AeroPoints und Propeller PPK vereinfacht nicht nur den gesamten Vermessungsworkflow, sondern bietet Ihnen auch noch weitere Vorteile:
- Einfache Anwendung: Erfassen Sie präzise Vermessungsdaten mit nur einem AeroPoint und einer RTK-fähigen Drohne – ohne aufwendige manuelle Bodenkontrolle.
- Hohe Genauigkeit: Propeller PPK liefert Vermessungsergebnisse mit einer Genauigkeit von rund 3 cm. Damit erreichen Sie die Präzision herkömmlicher Vermessungsmethoden, allerdings mit deutlich geringerem Aufwand.
- Mehr Sicherheit: Ihr Team muss stark frequentierte Baustellenbereiche oder gefährliches Gelände deutlich seltener betreten. AeroPoints und PPK ermöglichen eine präzise Datenerfassung aus sicherer Entfernung.
- Höhere Effizienz: Optimieren Sie Ihren Personaleinsatz, sparen Sie wertvolle Zeit und reduzieren Sie Ihre Vermessungskosten durch einen schnellen und unkomplizierten Workflow.
FAQ
Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen:
Wie viele AeroPoints benötige ich für eine PPK Drohnenvermessung?
Auf den meisten Baustellen reicht ein einziger AeroPoint aus, um den PPK Workflow von Propeller durchzuführen. Je nach Größe, Beschaffenheit und Anforderungen Ihres Vermessungsgebiets kann der Einsatz zusätzlicher AeroPoints jedoch sinnvoll sein.
Kann ich jede Drohne für den PPK Workflow verwenden?
Um den PPK Workflow von Propeller nutzen zu können, benötigen Sie eine kompatible, RTK-fähige Drohne.
Welche Modelle und Hersteller wir Ihnen empfehlen können, erfahren Sie hier.
Was ist der Unterschied zwischen PPK und RTK?
Der wesentliche Unterschied liegt im Zeitpunkt der Positionskorrektur. Während die GPS-Daten bei RTK (Real-Time Kinematic) bereits während des Drohnenflugs korrigiert werden, erfolgt die Korrektur bei PPK (Post-Processing Kinematic) erst im Anschluss. Dadurch ist bei PPK während des Flugs keine permanente Verbindung zwischen Drohne und Basisstation erforderlich.
Wie genau sind Drohnenvermessungen mit AeroPoints und PPK?
Die Kombination aus AeroPoints und Propeller PPK ermöglicht Vermessungsergebnisse mit einer Genauigkeit von rund 3 cm.
Fazit
AeroPoints und Propeller PPK ergänzen sich perfekt: Während AeroPoints eine einfache und zuverlässige Bodenkontrolle ermöglichen, sorgt der PPK Workflow für eine präzise nachträgliche Korrektur der erfassten Positionsdaten.
Das Ergebnis ist ein unkomplizierter Vermessungsworkflow, mit dem Sie Ihren manuellen Aufwand erheblich reduzieren und innerhalb kürzester Zeit hochpräzise Daten zu Ihrer Baustelle erhalten. So können Sie Ihre Vermessungen effizienter durchführen und fundierte Entscheidungen auf Grundlage aktueller Informationen treffen.




