Von Planung bis Abrechnung: Wie Ahlswede-Bau Bauprozesse mit Propeller integriert und beschleunigt

Die Ahlswede-Bau GmbH & Co. KG mit Sitz in Bodenwerder ist ein vielseitiges Bauunternehmen mit mehr als 30 Jahren Erfahrung. Spezialisiert auf Systemhallenbau im Bereich der Landwirtschaft sowie auf Waschanlagenbau und Werkstatteinrichtung betreut das Unternehmen kommunale, gewerbliche und private Auftraggeber. Mit knapp 30 Mitarbeitenden, acht aktiven Außenteams sowie einer eigenen Planungsabteilung mit 2 Planern und Inhouse Architekten versteht sich Ahlswede-Bau als technikversierter Partner von der Angebotsphase bis zur schlüsselfertigen Übergabe.
Heute setzt das Unternehmen konsequent auf digitale Prozesse. Roversysteme, Maschinensteuerung, GPS Tracking und Drohnenvermessung sind fest im Arbeitsalltag verankert. Im Zentrum dieser Entwicklung steht die Propeller Plattform, die Vermessung, Planung und Projektsteuerung digital miteinander verbindet.
Ausgangslage: Viel Aufwand, wenig Daten, lange Prozesse

Vor der Einführung von Propeller war die Geländeaufnahme ein zeitintensiver und personalaufwendiger Prozess. Für klassische Vermessungen mussten meist zwei Mitarbeitende mit Tachymeter und Spiegel auf die Baustelle fahren. Ein Messdurchlauf dauerte im Schnitt 2 bis 2,5 Stunden und lieferte dennoch nur einen begrenzten Datenausschnitt.
Christian Notbohm, Oberbauleitung bei Ahlswede-Bau, beschreibt die Situation aus operativer Sicht:
Früher waren wir oft zu zweit unterwegs, um Vermessungsdaten aufzunehmen. Heute reicht eine Person aus und wir haben die relevanten Informationen deutlich schneller verfügbar. Das spart im Tagesgeschäft enorm viel Zeit und Abstimmungsaufwand.“ — Christian Notbohm, Oberbauleiter
Gerade bei komplexen Erdbauprojekten mit Hanglagen und Gefällen war es zudem schwierig, frühzeitig belastbare Entscheidungsgrundlagen zu schaffen. Ohne vollständige Geländedaten waren Massenermittlungen und Angebotskalkulationen mit Unsicherheiten verbunden.
Der Weg zu Propeller

Der Einstieg in Propeller erfolgte über einen Messekontakt bei SITECH Deutschland, dem langjährigen Technologiepartner von Ahlswede-Bau und autorisiertem Vertriebspartner von Propeller. Im Rahmen eines größeren Projekts suchte das Team nach einer Möglichkeit, schneller und vollständiger an Geländedaten zu gelangen.
Durch die bestehende Zusammenarbeit mit SITECH konnte Ahlswede-Bau die Lösung direkt im Projektkontext evaluieren und einsetzen. Die Kombination aus lokaler Beratung, technischer Unterstützung und der Propeller Plattform ermöglichte einen schnellen und praxisnahen Einstieg in den digitalen Workflow.
Jens Ahlswede, Geschäftsleiter, erinnert sich:
„Wir haben uns bei SITECH auf einer Messe informiert und das System für ein größeres Projekt eingesetzt. Anfangs gab es noch Fragen zur Datenqualität, aber diese haben sich im Projektverlauf schnell aufgelöst.“ — Jens Ahlswede, Geschäftsführer
Nach der Entscheidung für Propeller begleitete SITECH das Team beim Onboarding. Durch die praxisnahe Schulung und Unterstützung im laufenden Projekt konnte Ahlswede-Bau die Plattform schnell in bestehende Abläufe integrieren. Innerhalb von etwa zwei Wochen war das Team vollständig arbeitsfähig mit der Plattform.
Damir Rozic, verantwortlich für CAD Planung und Vermessung, beschreibt den Einstieg so:
„Die Plattform ist sehr intuitiv aufgebaut. Nach etwa zwei Wochen konnten wir alle Funktionen sicher nutzen und direkt in unsere Abläufe integrieren.“ — Damir Rozic, CAD-Planung und Vermessung
Der erste messbare Mehrwert stellte sich innerhalb der ersten zwei Monate ein. Es war schnell klar: Die Drohne wird auf jede Baustelle mitgenommen.
Propeller im täglichen Einsatz

Heute ist Propeller fest in jeden Arbeitsschritt bei Ahlswede-Bau integriert. Von der ersten Befliegung des Urgeländes, noch vor der Angebotserstellung, bis zur abschließenden Dokumentation und Abrechnung kommt die Plattform zum Einsatz.
Ein typischer Workflow sieht so aus: Vor der Angebotserstellung wird das Urgelände eines potenziellen Projekts per Drohne abgeflogen. Zusätzlich werden alle Daten, welche nicht mit der Drohne erfasst werden können, durch Scans mit einer SX-12 Totalstation ermittelt. Die Inhouse-Architekten und Planer arbeiten anschließend direkt mit dem 3D-Modell in Propeller. In der Projektdurchführung dient die Propeller-Plattform zur laufenden Dokumentation und für Soll-Ist-Vergleiche. Die Daten sind Cloudgelagert jederzeit für das gesamte Team sowohl am Arbeitsplatz, als auch unterwegs abrufbar.
„Nach dem Drohnenflug laden wir die Daten einfach hoch und arbeiten direkt mit dem 3D Modell weiter. Die Ergebnisse sind schnell verfügbar und lassen sich ohne Umwege in unsere Planungen integrieren.“ — Damir Rozic, CAD-Planung und Vermessung
Besonders bei der Planung und Umsetzung großer Projekte, wie dem Hallenbau, zeigt sich der Nutzen deutlich. Die Teams nutzen die Daten unter anderem für Volumen und Massenermittlungen, für Geländeschnitte zur visuellen Analyse von Auf- und Abtrag sowie für präzise Flächenberechnungen in der Planung.
Auch die Hydrologie Funktion unterstützt die Planung, indem sie Wasserflussverhalten im Gelände visualisiert und potenzielle Risiken für neue Bauwerke frühzeitig erkennbar macht. Gerade bei Hallenprojekten wird so sofort sichtbar, wie Wasser abläuft und welche Bereiche kritisch sein könnten.
Die Ergebnisse dienen als Grundlage für Entwässerungskonzepte und werden zusätzlich zur verständlichen Abstimmung mit Kunden genutzt.
Die Nutzung von Propeller ist dabei breit im Unternehmen verankert:
- Kalkulation und Abrechnung: Genaue Massenermittlung in der Angebotsphase, Massenkontrolle und Soll-Ist-Vergleiche in der Abrechnungsphase
- CAD- und Planungsabteilung: Erstellung präziser 3D-Modelle für Erdarbeiten, Geländemodellierung und den Einsatz moderner Baumaschinen
- Baubegleitung und Bauzustandserfassung: Lückenlose Dokumentation aller Bauabschnitte
- Bauleitung: Abstimmung mit Subunternehmern und Bereitstellung von Geländedaten für Maschinensteuerungssysteme im SITECH / Trimble Umfeld
Statistiken:
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30 Mitarbeiter:innen
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Tägliche Drohnenflüge
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Alle Projekte mit Propeller
Propeller’s Mehrwert

Der größte Mehrwert liegt laut Ahlswede-Bau in der deutlich höheren Geschwindigkeit im gesamten Vermessungsprozess. Mit Propeller dauert ein vollständiger Vermessungsflug inkl. Auslegen der AeroPoints nur noch 20 bis 30 Minuten, statt früher 2 bis 2,5 Stunden mit zwei Personen.
„Der größte Mehrwert ist die Schnelligkeit. So schnell hat man alle Höhenangaben, alle Daten und eine vollständige Bilddokumentation. Der Kalkulator kann sich direkt eine Vorstellung machen.“ — Jens Ahlswede, Geschäftsführer
Auch die automatische Datenprozessierung durch Propeller spart erheblich Zeit. Statt die Daten selbst verarbeiten zu müssen, lädt das Team die Drohnenaufnahmen einfach hoch und bekommt die fertig verarbeiteten Ergebnisse schneller zurück als bei einer Eigenprozessierung.
„Keine lange Rechnerei mehr. Wir laden nur noch die Daten hoch und bekommen viel schneller die Ergebnisse zurück, als wenn wir sie selbst verarbeiten würden.“ — Damir Rozic, CAD-Planung und Vermessung
Darüber hinaus hat Propeller die Wettbewerbsposition des Unternehmens deutlich verbessert. Die Angebote von Ahlswede-Bau sind in Ihrem Gebiet für ihre Genauigkeit bekannt, was sich positiv auf die Auftragsvergabe auswirkt.
„Früher war die Kalkulation oft mit Unsicherheiten verbunden. Heute haben wir früh im Prozess eine verlässliche Datengrundlage, mit der wir Angebote schneller und deutlich treffsicherer kalkulieren. — Christoph Hesse, M.Eng. Projektmanagement / Kalkulation
Darüber hinaus dient Propeller als zentrale Grundlage für die Beweissicherung. Alle Bauphasen sind vollständig dokumentiert, wodurch sich Diskussionen mit Auftraggebern deutlich reduzieren lassen.
Fazit

Propeller ist bei Ahlswede-Bau von einem einzelnen Tool zu einem zentralen Bestandteil des gesamten Bauprozesses geworden. Die Plattform verbindet Vermessung, Planung, Ausführung und Abrechnung in einem durchgängigen digitalen Workflow.
Das Ergebnis ist ein deutlich schnellerer, datenbasierter und stabilerer Bauprozess über alle Projektphasen hinweg.
Auf die Frage, wie der Arbeitsalltag ohne Propeller aussehen würde, antwortet das Team klar: „Ohne Propeller würde unser gesamter Ablauf deutlich langsamer werden und im Alltag spürbar an Effizienz verlieren.“
Für Unternehmen, die über den Einsatz von Propeller nachdenken, hat Jens Ahlswede eine klare Empfehlung:
„Wenn man weiterkommen will und effizienter seine Projekte durchführen will, ist Propeller die richtige Wahl. Man muss sich mit dem Thema beschäftigen, um den Nutzen voll auszuschöpfen. Aber es lohnt sich definitiv.“ — Jens Ahlswede, Geschäftsführer
In drei Worten beschreibt die Firma Ahlswede-Bau Propeller so:
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Effizienzsteigernd
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Zeitersparend
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Datenverfügbarkeit
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